Heißausbildung Atemschutznotfall
Realitätsnahes Training in Miehlen
Am vergangenen Wochenende machten sich 16 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Flörsheim am Main auf den Weg nach Miehlen, um im TKZ-NRW das Modul 2 „Notfalltraining“ zu absolvieren.
Mit dabei waren vier Feuerwehrleute aus Weilbach, sechs aus Wicker und sechs aus der Kernstadt Flörsheim. Das Notfalltraining beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Rettung eigener Kameraden, die während eines laufenden Brandeinsatzes verunfallen. Auf dem Programm standen unter anderem das korrekte Absetzen eines Mayday-Notrufs, die Aufgaben und Ausstattung des Rettungs- bzw. Sicherheitstrupps, das Auffinden und Beurteilen verunfallter Trupps sowie verschiedene Rettungstechniken. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Rettungen mit Geschosswechsel sowie der Einsatz einer Rettungshaube in verrauchten Bereichen.
Bereits um 06:30 Uhr trafen sich die Teilnehmer am Feuerwehrhaus in Wicker. Nach der gemeinsamen Anfahrt begann das Training vor Ort um 08:00 Uhr zunächst mit einer rund 1,5-stündigen Einweisung. Neben dem Ablauf des Tages wurden die Teilnehmer mit der Brandübungsanlage und den geltenden Hygienebestimmungen vertraut gemacht. Im Anschluss erfolgte die Ausgabe der bestellten Brandschutzkleidung, Helme und Flammschutzhauben. Danach ging es weiter zur eigentlichen Brandübungsanlage in Miehlen. Nach einer Einweisung in die Anlage wurden die Atemschutzgeräte und die weitere persönliche Ausrüstung vorbereitet und die ersten Trupps machten sich für ihre Übungseinsätze bereit.
Bereits der erste Durchgang verlangte den Teilnehmern einiges ab. Die Szenarien begannen zunächst mit vergleichsweise einfacheren Atemschutznotfalllagen im Erdgeschoss und einer noch relativ geringen Eindringtiefe der Rettungstrupps. Im weiteren Verlauf des Tages wurde der Schwierigkeitsgrad kontinuierlich erhöht. Die Einsatzlagen führten die Trupps über verschiedene Geschosse nach oben und unten, während gleichzeitig die Wege zum verunfallten Trupp innerhalb des Übungsobjektes länger und anspruchsvoller wurden.



